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Pflegetipps

Pflegetipps im September 2019

Im September ist wieder Pflanzzeit für Immergrüne, Stauden und Zwiebeln ....planen Sie jetzt den Frühling!

Ab September ist wieder die Zeit zum Blumenzwiebeln setzen - ob im Garten oder in Töpfen und Kübeln. Und weil das so kinderleicht ist, können ruhig auch die Kleinsten schon mithelfen! Dabei müssen Sie ledigleich darauf achten, dass die Spitze nach eingesetzt wird.

Als Faustregel gilt: Zweimal so tief pflanzen, wie die Zwiebel hoch ist.

Bereits im nächsten Frühjahr lassen sich dann zusammen mit den fleißigen Helfern die ersten Blätter und Blüten entdecken.

  • Immergrüne pflanzen

Ideale Pflanzzeit für Immergrüne wie Ilex, Thuja ,Lorbeerkirsch, Eiben und Buxus ist ab Mitte August bis September, damit diese noch bis zur 1. Frost anwuzeln! Das ist wichtig, da die Blätter und Nadeln auch in der kalten Jahreszeit Wasser verdunsten. Kann das wegen fehlenden Feinwurzeln nicht erfolgen, vertrocknet das Laub oder gar das ganze Gehölz.

Pflanzen: Eine großzügige Pflanzgrube ausheben und die Sohle lockern. Den Aushub mit Kompost verbessern. Das Gehölz dann so tief ins Loch setzen, wie es vorher auch in der Baumschule gesessen hat. Das Ballentuch öffnen und im Pflanzloch belassen,nicht entfernen, da sonst Feinwurzeln abgerissen werden oder der Ballen zerfällt. Boden verfüllen, leicht antreten, Gießrand formen und kräftig wässern.

  • Clematis - beste Pflanzzeit!

Die Waldpflanzen benötigen warmen Boden, um schnell Wurzel zu bilden, ideal sind 14-22 Grad. Setzen Sie die Pflanzen 5-10cm tiefer als im Topf in humosen und gleichmäßig feuchten Boden.

  • Kübelbepflanzung

Ob auf der Terrasse, vor der Tür oder auf dem Friedhof,  jetzt werden Kübel, Schalen und Balkonkästen herbstlich bepflanzt.

  • Kübelpflanzen

In rauen Lagen werden bereits empfindliche Pflanzen eingeräumt. Dazu zählen Hibiscus, Prinzessinnenblume, Zierbanane, Engelstrompete und Wandelröschen. Alle anderen Kübelpflanzen ab Ende August nicht mehr düngen und nur sparsam gießen, um auf die winterliche Ruhe einzustimmen. Lassen Sie die Kübelpflanzen so lange wie möglich draußen, das härtet ab.

  •  Herbstaussaat

Einjährige, frostverträgliche Sommerblumen wie Klatschmohn, Kornblume, Ringelblume Stiefmütterchen können bereits jetut direkt in den Garten gesät werden. Sie blühen dann deutlich zeitiger als bei der Frühjahrsaussaat.

  • Frühlingsblühende Stauden

Der September ist die beste Zeit, mit neuen Stauden den Garten aufzufrischen. Jetzt ist die Auswahl am reichhaltigsten und es gibt noch viele milde Tage für die Gartenarbeit. 

wie Gämswurz, Tränendesherz, Kaukasus-Vergißmeinnicht, Gold- Wolfsmich, Veilchen oder Primeln dürfen Anfang September in den Boden.

  • Stauden

Verlängern Sie die Blütenzeiten, in dem Sie regelmäßig welke Blüten entfernen. Außerdem verausgaben sich die Pflanzen nicht mit der Samenbildung und sparen ihre Kräfte für die Überwinterung und den Neuaustrieb im nächsten Jahr. Ausnahme: Pflanzen, deren Selbstaussaat Sie fördern möchten.

Verblühte Stauden können jetzt geteilt werden.

  • Rosen

Anfang bis Mitte des Monats mit einem Kalium- Magnesium Dünger versorgen. Es reduziert den Wassergehalt des Zellsaftes und fördert das Ausreifen des Holzes.Damit werden die Rosen widerstandsfähiger gegen Frost. Geben Sie 30g/m².

  • Pfingstrosen

Diese Stauden ziehen ungern um. Sie wurzeln bis zu 25 Jahren am selben Ort, ohne an Vitalität und Blühfreude zu verlieren. Wer alte Stöcke teilen und umpflanzen möchte, tut dies am besten im September oder Oktober. Dann wachsen sie bis zum kommenden Frühjahr gut an.

  • Rasenpflege

Nach diesem Sommer haben wir gar keinen Rasen mehr. Also was ist zu tun? Sollte das bei Ihnen der Fall sein, dann warten Sie noch ein bisschen. Die Böden sind ausgetrocknet, die Saat würde jetzt auch nicht auflaufen!

Jetzt braucht das gestresste Grün etwas Unterstützung: Für Ende Auguste am Besten  intensiv Wässern (15l/m2) und geben Sie eine hohe Kaliumdüngung. Das macht die Gräser widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Pilzkrankheiten. So kommen die Gräser optimal durch den Winter und Dank vermehrten Reservestoffen auch kräftiger im Frühjahr zum Wachsen.

Haben Sie in Rasen regelmäßig bewässert, gelten die nachfolgenden Schritte:

Ob Neuansaat, Schönheitsreparatur oder eine Portion Extrapflege- jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich dem Rasen zu widmen.

Vertikutieren wird meist in der wachstumsstärksten Zeit  von Mitte April bis Mai. Im September kann ein zweiter Durchgang erfolgen. Dieser Termin eignet sich zudem für alle Rasenflächen, in dene Krokusse und andere Frühjahrsblüher verwildern dürfen.

Nachsaaten in Rasenlücken oder auf vertikutierten Flächen funktioniert nur dann, wenn die Grassaat mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Spezielle phosphorbetonte Starterdünger wie Compo Floranid u.a. sorgen für eine schnellee, kräftige Wurzelbildung und ein rasches Schließen der Grasnarbe.

 

  • Hochbeete anlegen

Ob Sie es gleich für Wintergemüse nutzen oder erst im Frühjahr auf die Vorteile eines Hochbeetes zurückgreifen wollen möchten: Wenn Sie es jetzt anlegen, können Sie es noch mit vielen Gartenabfällen, wie Laub und Ästen , füllen. Mit einem Hochbeet sind Sie dem Gartenjahr immer ein bisschen voraus, weil die Bodentemperatur höher ist. 

  • Nützlingsquartiere und Nistkästen vorbereiten

Dass Insektenhotels vielen nützlichen und gefährdeten Arten Überwinterungs- und Nisthilfen bieten, lernen mittlerweile schon die Kinder in der Schule. Jetzt ist die beste Zeit, das Material für hilfreiche Winterquartiere zu sammeln. Beim Rückschnitt der Pflanzen und bei Spaziergängen fällt immer etwas an, das man beim Bau verwenden kann: trockene verholzte  Stengel, Kieferzapfen, Stroh und verlassene Schneckenhäuser. Besonders naturnah sind größere Reisighaufen auf dem Boden, in denen sich auch gerne Igel nieder lassen.