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Pflegetipps

Pflegetipps im August 2021

 

TRIMM DICH - für Hecken

 

Heckenschnitt von Nadelgehölzen

Immergrüne Hecken wie Thuja, Scheinzypressen und Eiben werden im August geschnitten. Schneiden Sie möglichst bei bedecktem Himmel, dann gibt es keine vertrocknete Schnittränder oder Sonnenbrandschäden auf den Blättern und Nadeln.

Die ideale Form für Hecken ist das Trapez. Sie sind im Querschnitt unten breiter als oben. Das begünstigt, dass alle Partien genug Licht abbekommen und von der Basis nicht verkahlen.

Auch starkwüchsige Laubgehölzhecken können bis Ende des Monats nochmal nachgeschnitten werden.

 

  • Walnussbäume verkraften nun auch einen Korrekturschnitt besser als im Frühjahr. Die Wunden schließen sich schneller und die Bäume bluten weniger aus.

 

  • Dauerblüher, wie Sommerflieder, Spornblume, Skabiose, Bartfaden und Sonnenauge für neue Knospen Verblühtes fortwährend ausschneiden. So lässt sich die Blütezeit um Wochen verlängern und unerwünschte Selbstaussaat wird verhindert.

 

  • Rosen

Damit öfterblühende Rosen bis zum Herbst blühen, Verblühtes bis zum ersten voll entwickleten (mit 5 Fiederblättern) Blatt zurück schneiden.

Rosen nicht mehr mit Stickstoff düngen. Stattdessen zur besseren Holzreife in der Zeit von Mitte bis Ende des Monats einen kaliumhaltigen Dünger (z.B. Patentkali) geben, jedoch erst nach Bodenunteranalyse.

  • Lavendel- Pflege

Schneiden Sie mit einer kleinen Heckenschere alle verwelkten Blütenstände bis zum obersten schmalen Blättchen ab. Er dankt es Ihnen mit einem erneuten Austrieb, der bis zum Winter genügend Zeit hat auszureifen. Bei einem späteren Schnitt erfrieren die Pflanzen oft im Winter.

Auch Kräuter, wie Thymian und Rosamarin verkahlen nicht, wenn man sie jetzt leicht zurückschneidet und damit den Austrieb fördert.

 

  • Wuchernde Triebe des Blauregens jetzt kräftig einkürzen. Das fördert den Blütenansatz fürs kommende Jahr.
  • Verwelkte Rispen des Sommerflieders entfernen, dann blüht der Schmetterlingsmagnet lückenlos weiter.

 

  • Kübelpflanzen zur Vorbereitung auf das Winterquartier ab Ende August nicht mehr düngen.

 

  • Pflanzzeit für Immergrüne Laubgehölze und Koniferen  kommen schon ab Mitte August bis September in die Erde.  So bleibt genügend Zeit, um richtig einzuwurzeln, eh der Frost einsetzt. Wichtig: in den nachfolgenden Wochen gründlich wässern.

 

  • Pflanzzeit für Christrosen und Clematis, auch sie werden am besten im Spätsommer gepflanzt, da Ihr Wurzelwachstum dann am aktivsten ist.

 

  • Pflanzzeit für Crocus, Colchicum  & Co

Den August verbindet man eher mit Urlaub als mit Pflanzarbeiten. Dennoch müssen jetzt einige Zwiebeln und Knollen in die Erde. Das sind die Herbstzeitlosen und Herbst-Krokusse, die noch im selben Jahr blühen und den Blütenflor im Garten verlängern.

Im August ist die Erde schön warm und die Knollen wurzeln gut ein. Setzen Sie Herbstkrokusse in den geschützten Rasensaum, da können sie in Ruhe verwildern.

Herbstzeitlose wirken am schönsten im lichten Schatten höherer Bäume. Wenn im Oktober dann das bunte Laub fällt und etwas Sonne auf die Blüten fällt....gibt es ein herrliches Bild!

Auch für Madonnenlilien (Lilium candidum) ist jetzt Pflanzzeit! Im Gegensatz zu anderen Lilien kommt die Knolle ganz flach in den Boden. Die Spitze ihrer Schuppen sollte nur 2-3cm hoch mit Erde bedeckt sein. Am wohlsten fühlt sich die Zwiebelpflanze an einem vollsonnigen Platz mit nahrhaften, humosen, kalkhaltigen Boden.

 

 

Im August kommt man mit dem Gießen nicht mehr nach. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trocknen jetzt Balkonkästen, Töpfe und Kübel besonders schnell aus.

  • Gießen mit Verstand

Ideal sind Kräuter in Töpfen, jedoch sollten diese nicht zu klein sein, damit das Gießen nicht in Streß ausartet. Prüfen Sie vor dem Gießen, ob die Erde  unter den Blättern von Origanum, Rosmarin und Minze trocken ist. Ständige Nässe ertragen Kräuter gar nicht! Wässern Sie lieber alle paar Tage, dafür durchdringend, d.h. so lange bis das Wasser unten aus dem Topf läuft.

Gießen in den Morgenstunden entspannt und macht Sinn, denn Feuchtigkeit über Nacht begünstigt die Mehltaubildung.

Auch Stauden, die in der Mittagshitze schlappen, lieber in den Morgenstunden gießen. So können sie sich bis Mittags vollsaugen und feucht gewordene Blätter abtrocknen. Möglichst nur den Wurzelbereich gießen!

  • eine Dusche für den Rasen und Düngung 

Rasen bei trockener Witterung jetzt weniger wässern und nicht so tief mähen. Sinnvoll ist 1x pro Woche zu wässern. Bei sandigen Böden 2x pro Woche. Dazu stellen Sie lieber einen Regner auf, der so lange läuft bis das Wasser 10cm tief in die Erde eingedrungen ist.

Die stark beanspruchten Flächen bekommen bis Ende August noch eine Düngegabe.

  • Teichpflege

Vergilbte Seerosenblätter und Blätter anderer Wasserpflanzen aus dem Teich holen, bevor sie auf den Teichgrund sinken und dort verrotten. Starkwüchsige Arten ggf. ausdünnen. Gut ein Drittel der Teichoberfläche sollte ohne Bewuchs sein, sonst leiden die Unterwasserpflanzen unter Lichtmangel. Wuchernde Fadenalgen und Teichlinsen abfischen.

Bitte Teichfilter regelmäßig reinigen!

Droht Sauerstoffmangel im Teich, hilft kurzfristig das Einleiten von kühlem Frischwasser. Langfristig ist eine Belüftung sinnvoll.

  • Kübelpflanzen

Einjährige Balkonpflanzen regelmäßig ausputzen und flüssig düngen. Viele blühen bis zum Herbst.

Bei Kübelpflanzen, die in die Überwinterung gehen sollen, das Düngen zur besseren Ausreife bis Ende August einstellen. Oleander, Engelstrompeten und Hortensien brauchen an heißen Tagen reichlich Wasser.

 

 

 
 
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