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Pflegetipps

Pflegetipps im April 2018

Ab ins Rosenbeet!

Der Winterschlaf der Rosen ist langsam vorbei, denn es stehen die ersten Aktionen an.

  •  Winterschutz ade!

Sobald die Forsythien blühen, ist es an der zeit, den Winterschutz zu entfernen. Reisig und andere Auflagen von Kletterrosen und Strauchrosen abnehmen. Bei Stammrosen empfiehlt sich die Schutzhaube oder Vlies noch bereit zu halten, falls noch Nachtfröste bis -5°C auftreten.

Treiben die "Augen" aus, können Sie davon ausgehen, dass sie nicht frostgeschädigt sind. Wer sicher gehen will, schneidet ein Stückchen Trieb ab. Zeigt sich weißes Mark und eine frisch grüne Rinde, ist alles in Ordnung. Trockenes, graubraunes Holz hingegen schneiden Sie weit hinunter.

  • Abhäufeln und Düngen

Die Herbst aufgehäufelte Erde, mit der Beet- und Edelrosen vor strengen Frösten geschützt werden, jetzt entfernen. Bei diesem Arbeitsgang gleichzeitig org.-mineralischen Rosendünger einarbeiten. eine 2. Düngung erfolgt zur Zeit der ersten Vollblüte etwa Anfang JUli. 

  • Rosenschnitt

Mit dem rechtzeitig vorgenommenen, richtigen Schnitt bereitet man die jungen, Blüten tragenden Trieben den Weg.

Hier gibt es 2 Methoden: den Auslichtungs- und Rückschnitt

 Öfterblühenden Rosen wie Beet-, Edel- und Strauchrosen werden nicht nur ausgelichtet, sondern auch zurückgeschnitten.

Als Faustregel gelten: 

  • Triebe, die dünner sind als ein Bleistift, vollständig entfernen
  • Kreuzen sich 2 Triebe oder stehen sich zu nahe, den älteren oder dünneren Trieb komplett ausscheiden.
  • Stets leicht schräg direkt über einem austreibenden Auge schneiden
  • Grundsätzlich auf ein Auge schneiden, das aus der Pflanze hinausweist
  • bei eingewachsenen Rosen nur 1/3 der Triebhöhe stehen lassen
  • neu gesetzte Rosen pro Trieb max. 3 Augen stehen lassen

Einmalblühende Rosen wie fast alle Wild-, vile Gallica-,Moos- und Ramblerrosen werden ausgelichtet. Vergreiste (älter als 5 Jahre) und zu fein verzweigte Triebe werden in der Basis herausgeschnitten. So wird Platz für neue kräftige Triebe geschaffen. Diese blühen zwar erst im 2. Jahr, dafür wird die Pflanze stetig verjüngt und blühfreudig.

Kletterrosen schneidet man nicht so stark zurück, sondern lichtet eher aus.

 

  • Düngungen

Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen und Krokusse mit Flüssigdünger kräftigen. Die Blätter bilden jetzt Reserven für das nächste Jahr. Bei Lenzrosen alte und fleckige Blätter abschneiden und etwas Volldündunger einharken.

  • Schnitt

Verjüngungsschnitt bei Rhododendren im März/ April:

Rhododendren brauchen keinen regelmäßigen Schnitt. Jedoch lassen sich im Frühjahr oder gleich nach der Blüte lange Triebe kürzen. Gesunde Großblumige Rhododendren vertragen auch einen kräftigen Verjüngungsschnitt. Sie bauen sich dann langsam wieder neu auf und werden stärker im Blütenansatz.

Rosen: Schneiden Sie krankes, abgestorbenes, sehr altes und schwaches Holz heraus. Licht gehalten Strauch- und Kletterrosen sind vitaler. Bei Beet- und Edelrosen lassen Sie kräftige Triebe stehen und kürzen diese auf 20-40cm ein.

 

  • Stauden teilen

Sind Staudenflächen zu groß geworden oder Pflanzen in der der Mitte kahl, dann ist jetzt Zeit die Stauden zu teilen. Ein Standortwechsel kann wahre Wunder bewirken.

 

  • Stauden und Gehölze pflanzen.

Für Stauden und Gehölze im Topf bzw. Container ist die ganze Saison Pflanzzeit. Jetzt besteht jedoch noch die Möglichkeit wurzelnackten Gehölzen zu pflanzen. Dazu lockern Sie den Boden vor und machen ein 2fach großes Pflanzloch. Für ein besseres Anwachsen sollten Sie die Wurzeln an schneiden und die Triebe zur Hälfte einkürzen.

Jetzt ist auch die Pflanzzeit für frostempfindliche Pflanzen wie Straucheibisch, Bartblume, Judasbaum oder Jap. Zier- Aprikose.

Pflanzen im Topf benötigen allerdings keinen Rückschnitt, da keine Wurzelverluste beim Pflanzen entstehen und somit haben Sie gleich ein Gehölz in seiner typischen Wuchsform!

 

  • Robuste Kübelpflanzen auswintern

Je nach Witterung und Lage können Sie ende März/Anfang April die ersten kälteverträglichen Kübelpflanzen 8wie Lorbeer, Olive, Rosmarin, Erdbeerbaum, Feige, Kamelien, Sternjasmin, Hanfpalme, Wollmispel und Aucube) wieder nach draußen stellen.

Kurz vor dem Austrieb heißt es für die meisten Kübelpflanzen, Zeit für einen Erdwechsel. Junge Exemplare kommen jährlich in einem um 1-2 Nummern größeren Topf. Bei älteren Pflanzen genügt ein 2-4 Jahresrythmus